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Dann komm zur Freiwilligen Feuerwehr!
Wir suchen junge Frauen und Männer ab 18 Jahren die Lust haben aktiv ihren Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr zu versehen.
Interesse? - Dann komm einfach mal vorbei oder setze Dich mit uns in Verbindung.
In unserem Förderverein können Sie uns natürlich auch passiv unterstützen.
Noch Fragen?
Neben der namensgebenden Tätigkeit steht die Feuerwehr heutzutage noch auf einigen anderen Standbeinen. Zum einen ist das die Technische Hilfeleistung, im Rahmen derer z.B. eingeklemmte Personen aus verunfallten PKW gerettet oder voll gelaufene Keller leer gepumpt werden. Daneben beschäftigt sich die Feuerwehr auch mit dem Vermeiden von Bränden. In Brandschutzerziehungen wird schon den kleinsten Mitbürgern verdeutlicht, wie man Brandunglücke verhindern kann. Desweiteren ist die Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr ein weiterer Bestandteil der Tätigkeiten.
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr können Frauen und Männer ab 18 Jahren werden. Zum Eintritt wird die Tauglichkeit nach arbeitsmedizinischer Untersuchung G26.3 und ein Führungszeugnis der Belegart 0 benötigt. Die Untersuchung wird beim Gesundheitsamt der Stadt Wuppertal durchgeführt, das Führungszeugnis bekommen sie über das Stadbüro. Ansonsten benötigen Sie natürlich Freizeit und Lust an der Sache.
Die Ausbildung zum/zur Feuerwehrmann /-frau in der Freiwilligen Feuerwehr in Wuppertal beginnt immer im Dezember mit einer Ausbildung in Erster Hilfe. Im Frühjahr beginnt der erste Teil der feuerwehrtechnischen Ausbildung. Dieser dauert 14 aufeinanderfolgende Samstage. Der zweite Teil findet im Herbst statt und dauert nochmals 8 Samstage. Die Grundausbildung schließt dann im Frühjahr mit dem Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger ab. Im Laufe der Zeit ist es möglich weitere spezielle Lehrgänge freiwillig zu besuchen, dazu zählen z.B. die Ausbildung zum Sprechfunker, Maschinist für Löschfahrzeuge, Gefährliche Stoffe und Güter, nach Bedarf die Führerscheinklasse C und Ausbildungen zu Trupp-, Gruppen und Zugführern. Schlußendlich wird bei den Diensten am Standort das Fachwissen weiter ausgebaut, vertieft und wiederholt.
Der Dienst bei der Feuerwehr besteht aus mehreren Komponenten. Einmal natürlich die Einsätze, die zu jeder Tages- und Nachtzeit vorkommen können. Die in den Einsätzen benötigten Fähigkeiten werden vorher zum einen in Lehrgängen und zum anderen in der Standortausbildung vermittelt. Wir treffen uns alle zwei Wochen zum Dienst, bei dem entweder theoretisches Wissen oder praktisches Können trainiert wird.
Neben neuen Freunden und einer starken Gemeinschaft vor allem ein anspruchsvolles Hobby und eine qualifizierten Ausbildung im Bereich Erste Hilfe, Brandschutz und techn. Hilfe, die einem das sichere Gefühl gibt, helfen zu können. Nicht zu vergessen das Erlernen Teamarbeit und den oft beschriebenen Softskills.
Die Tätigkeit ist rein Ehrenamtlich! Am Ende bekommt man einfach das gute Gefühl etwas Gutes für seine Mitbürger getan zu haben.
Rechtlich gesehen kann ein Arbeitgeber die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr nicht verbieten. Wir sind uns allerdings der gespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt bewußt und wissen, daß manche Arbeitgeber nicht mehr in der Lage sind, die Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr in vollen Umfang zu unterstützen. Trotzdem haben Arbeitgeber viele Vorteile Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu beschäftigen, denn diese Verfügen, völlig kostenneutral für den Arbeitgeber, Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Brandschutz, Arbeitssicherheit und Erster Hilfe. Darüber hinaus natürlich wichtige Softskills wie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Ein im Vorfeld freundlich durchgeführtes Gespräch mit dem Arbeitgeber kann sicherlich die Bedenken aus dem Weg räumen.
Die Freiwillige Feuerwehr bietet die Möglichkeit bei einer Verpflichtungszeit von mind. 6 Jahren Ersatz für Bundeswehr und Zivildienst zu sein. Vorteil ist, dass man während der Verpflichtungszeit den Dienst neben Schule, Beruf oder Studium leistet. Unterm Strich 9 Monate mehr Geld oder ein Jahr früher ins Studium!